Präsidentin Prof. Dr. Radha Anjali Saber Zaimian, Tänzerin, Choreografin, Lehrerin. Philosophiestudium an der Universität Wien. Abschluss mit Dissertation zum Thema: Bharatanatyam der klassische indische Tanz als religiös- philosophisches Phänomen, Wien 2002. Klassische indische Tanzausbildung in Indien und Österreich. Lehrtätigkeit an der Universität Wien seit 1984. Gründerin des Nāṭya Mandir Vereins.

Vizepräsidentin Elisabeth Al-Himrani geboren in Steyr Oberösterreich. 1955 kam sie nach Wien zum Ethnologie Studium und arbeite am Museum für Völkerkunde (heute Weltmuseum). Durch einen indischen Studienkollegen kam sie in Kontakt mit der indischen  Community in Wien. 1957 begann sie für die damalige indische Gesandtschaft in der Spitzergasse zu arbeiten. Sie war  an der Übersiedlung der Gesandtschaft in den Opernringhof beteiligt, die dann seit  1959 Indische Botschaft war. Seit 1959 arbeitete sie im Büro der Air India ebenfalls im Opernringhof-Gebäude. Häufige Indien besuche bis zur Pensionierung im Jahr 1991. Als Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin der ÖIG veranstaltete sie zahlreiche Aktivitäten von 2001 - 2016 im Rahmen der Gesprächsserie „Zu Gast bei Elisabeth Al-Himrani“.


Schriftführer Dipl.Ing. Ian Banerjee geboren in Indien, aufgewachsen  in Asien, Afrika und Europa. Studium der Architektur und Stadtplanung an der Technischen Universität Wien. Masterarbeit über die Stadt Curitiba, die als „ökologische Hauptstadt“ Brasiliens bekannt ist. Intensive Forschung über die Geschichte des städtischen Wandels. Tätigkeit als Journalist und Berater für den Österreichischen Rundfunk (ORF) und das deutsche Satellitenfernsehen (3Sat) über urbane Innovation. Seit 2008 Assistenzprofessor an der TU Wien.  Forschung über die Zusammenhänge zwischen Bildung, neuen Formen des kollektiven Lernens und Urbanismus

Kassier OR Dr. Sen.hc. Jalil Saber Zaimian geboren in Rasht, Iran. Studium der Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien/Österreich, Meisterschule Univ.Prof.Mag.Arch. Gustav Peichl. Doktorat an der Technischen Universität Eindhoven, NL. Forschungsarbeit für ein Städtebauliches Projekt in Chennai, Südindien. Entwurf und Ausführung eines Wohnhauses mit kombiniertem Tanzstudio, ebenfalls in Chennai. Von 1995 -2020 Vertragsbediensteter Architekt an der Universität Wien. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er u.a. mit dem Umbau vom Alten Allgemeinen Krankenhaus zu einem Universitätscampus beschäftigt. Diese sehr umfangreiche Arbeit bildete auch den Anlass zur Dissertation - "Ein Modell zur baulichen Transformation". 




Univ.Prof. Dr. Traude Pillai Vetschera, 1967-71 Studium der Völkerkunde und Psychologie an der Univ. Wien. Dissertation über den Stamm der Mina in Rajasthan; Studienaufenthalte in Indien, Forschungen v.a. über Unberührbaren-Kommunitäten in Maharashtra. Vorlesungstätigkeit am Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie der Univ. Wien seit 1989; Habilitation 1998; Vortrags- und Publikationstätigkeit zu Indien betreffende Themen wie Kastenwesen, Volksreligion, Frau in Indien, Märchen, Kommunität der Hijara u.a.


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Dr. jur. Klaus Pinkas geboren in Graz, Österreich. Während der Schulzeit erblindet, daher Ausbildung zum Stenotypisten an einem Blindeninstitut. 1961 Anstellung im Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien als Schreibkraft; Weiterbildung mit Matura und Promotion zum Dr. der Rechtswissenschaft; entsprechende Übernahme als Forscher für den sozialwissenschaftlichen Bereich an der Landesverteidigungsakademie des Österr. Bundesheeres. 1966 Eheschließung und Beschäftigung mit Yoga mit Studienaufenthalten in Indien, Lehrtätigkeit als Yogalehrer in Wien. Seit 2002 Pension.

Dr. Martina Esberger Chowdhury Mindfulness-Based Stress Reduction Trainerin.  Studium der Pharmazie in Wien. Langjährige Karriere, vornehmlich im kommerziellen Rollen in der pharmazeutischen Industrie in Europa und Indien. Die 2001 absolvierte Dissertation über die Arzt-Patienten-Beziehung, führte  zur Gründung einer NPO „Aktion Zufriedener Patient“. Zusätzliche Schwerpunkte waren die Etablierung von Diversity und Inklusion, sowie von Patienten Zentriertheit, als Kultur-Veränderungs-maßnahmen in der pharmazeutischen Industrie. In den letzten fünf Jahren als Management Beraterin und Trainerin für Mindfulness in Organisationen tätig. Seit 2018 Country Manager von Potential Project in Österreich, einem globalen Anbieter für Corporate Mindfulness. Lektorin im ersten Master-Lehrgang für Achtsamkeit an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien, Krems. 2018 Gründungsmitglied von der Initiative Achtsames Österreich in der Politik.

Ao. Univ.-Prof. i.R. Univ.-Doz. Dr. Heinz Nissel, Studium der Geographie, Soziologie und Philosophie an der Universität Wien, Post Graduate Studies 1970/71 an der Univ. Bombay. Doktorat 1974 in Wien; tätig an den Universitäten Köln, TU Berlin und Marburg; ab 1990 am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien; 2000-2009 ao.Prof. Gastprofessor in Mumbai, Münster, Berlin und Klagenfurt. Gründungsmitglied der Orient-Akademie, Wien; im Vorstand der Österr. Geographischen Gesellschaft (ÖGG), der Gesellschaft für Technologiepolitik (ÖGTP). Forschungsschwerpunkte: Politische Geographie, Geopolitik, Stadtforschung zu Megacities, Indien; zahlreiche Publikationen

Kassier Stellvertreterin Mag. art. Dr. phil. Eva Srinidhi Schober, geboren in Wolfsberg, Österreich. Studium Grafikdesign an der Hochschule (Universität) für angewandte Kunst Wien. Studium Kunstgeschichte und Ägyptologie an der Universität Wien. Derzeit tätig im Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien (wissenschaftliche Datenbanken). Ausbildung im klassischen indischen Tanz bei Radha Anjali. 

Schriftführer Stellvertreter Dipl.Ing. Oliver Rosenauer geboren in Wien. Absolvierte sein Architekturstudium an der Technischen Universität Wien mit Diplomarbeit zum Thema: Invisible Jerusalem, Ein philosophischer Spaziergang. Ausbildung zum Staatlich geprüften Fremdenführer am Wifi Wien Sprachtrainer für Deutsch und Englisch (TESOL ACE Zertifikat).

Ehrenpräsident Dipl.-Kfm Dr. Hannes Androsch, geboren 1938, Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien, Unternehmer, ehemaliger Finanz Minister und Vizekanzler.

Ehrenpräsident Mag. Josef Mayer. War bis zu seiner Pensionierung Sektionschef im Wirtschaftsministerium und Leiter der Sektion für Außenwirtschaftsbeziehungen und Europäische Integration. 

Rechnungsprüferin Mag. Regina Riepl ehemalige Bankkauffrau. Lehramtsstudium Französisch und Geschichte an der Universität Wien. Sponsion  1980. Von 1980-2012 Botschaftsbetreuung bei der Bank Austria.


Ehemaliger Präsident Dr. Kurt Eichinger links und ehemaliger Vizepräsident Peter Jurkowitsch rechts, anlässlich der 40 Jahresfeier im Haus der Begegnung, 1060 Wien.

Dr. Kurt Eichinger war Direktor bei der im Jahr 1953 gegründeten Firma Plasser und Theurer, die u.a. auch in Indien eine Fabrik für Gleisbahnbau-Maschinen  hatte. Peter Jurkowitsch hatte in seiner Wohnung eine kleine Veranstaltungsbühne eingebaut auf der durch viele Jahre hindurch bedeutende indische Künstler aufgetreten sind.

Ehemaliger Präsident Dr. Rudolf van Leyden (alias Rudi Anders)  wurde 1908 als Kind einer großbürgerlichen Familie in Berlin geboren. Er studierte Geologie und emigrierte 1933 nach Indien. Dort arbeitete er als Werbefachmann und Karikaturist und wurde ein einflussreicher Förderer junger indischer Künstler. Er arbeitete als Geologe in Indien und gründete ein Kunstatelier. Von 1977 bis 1979 war er Präsident der "International Playing Card Society" in London. Zwischen 1970 und 1983 gestaltete er das Programm der "Österreichisch-Indischen Gesellschaft" in Wien. Er veröffentlichte u. a. Indische Spielkarten. Inventarkatalog d. indischen Sammlung des Deutschen Spielkarten-Museums (1977), Karnöffel. Das Kartenspiel der Landsknechte. Seine Geschichte vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart (1978) und Die Welt der indischen Spielkarten. Geschichte, Systematik und Herstellung (1981).  Quelle: Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek (Februar 2010)   

Gründer der ÖIG Professor Arnold Keyserling war Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Autor zahlreicher Bücher. Das Ergebnis seines Forschens, das auf den systemischen Zusammenhang von Sinnesdaten, Sprache, Zahl und menschlicher Motivation gerichtet war, fand seinen Niederschlag im "Rad", dem Urbild ganzheitlichen Denkens, welches dem sinnsuchenden Menschen als Werkzeug des eigenen Lebensentwurfs dienen kann. Der Religionsphilosoph wurde laut 1922 als Sohn des Philosophen und Schriftstellers Graf Hermann Keyserling geborden. In dem Institut seines Vaters in Darmstadt verkehrten namhafte Denker und Dichter der zwanziger Jahre wie etwa C.G. Jung. Seine persönlichen Lehrer waren Gurdjieff und der Zwölftonmusiker Joseph Matthias Hauer.

Brigitte Öppinger-Walchshofer (geb. 4. Juni 1956) ist seit mehr als 37 Jahren beruflich in ausswärtigen Angelegenheiten tätig und hatte häufig Auslandseinsätze. Nach ihrem Studium an der Wirtschaftsuniversität in Wien und ihrer Ausbildung an der Diplomatischen Akademie in Wien trat sie 1983 in das Außenministerium ein. Nach diplomatischen Vertretungen bei den österreichischen Botschaften in Ankara, Paris und Pretoria kehrte sie 1992 nach Wien zurück und trat dem Ministerium für den Nahen Osten und Afrika bei, wobei sie sich auf Afrika südlich der Sahara konzentrierte. Zwischen 1994 und 1997 war sie Direktorin der Einheit für Afrika südlich der Sahara und wurde im August 1997 stellvertretende Missionsleiterin der österreichischen Botschaft in London. Im August 2001 wurde sie zur Botschafterin in Äthiopien, Eritrea, Dschibuti und Somalia (wohnhaft in Addis Abeba) ernannt. Zusätzlich wurde sie Österreichs erste Ständige Vertreterin bei der Afrikanischen Union. Nach ihrer Rückkehr nach Wien im Juni 2006 wurde sie zur Leiterin der Abteilung Interne Revision im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten ernannt. Von November 2007 bis Juni 2013 war sie Geschäftsführerin der Österreichischen Entwicklungsagentur, der operativen Einheit der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Im Juli 2013 wurde sie zur Botschafterin in Südafrika, Namibia, Mosambik, Botswana, Angola, Mauritius, Lesotho, Simbabwe und Swasiland ernannt - wohnhaft in Pretoria. Seit Juli 2017 ist sie Botschafterin in Indien und mitakkreditiert in Bhutan, Bangladesch, den Malediven, Nepal und Sri Lanka - wohnhaft in Neu-Delhi. Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer hat zwei erwachsene Söhne. Ihre Hobbys sind Geschichte, Reisen, Politik, Kunst, Sport (Golf, Fitness, Schwimmen). Sie ist Mitglied der Österreichischen Vereinigung für Außenpolitik, des Clubs „Diplomatie und Wirtschaft“ und des Rotary Clubs Vienna International.

Susanne Oyrer, Mag. Dr. rer nat., BEd               Geboren in Wien, nach dem Studium der  Erdwissen-schaften/Geochemie seit 1997 wohnhaft in Steyr. Die Studienzeit verbrachte sie in Wien, Kapstadt und Bonn und nahm bereits in den 1990er Jahren Yoga- und Tanzunterricht. Studium des Bharata Natyam bei Radha Anjali mit Arangetram 2001. In Oberösterreich arbeitete sie zunächst mehrere Jahre als Rangerin und Outdoorpädagogin im Nationalpark Kalkalpen, und war in außer-schulischen Bildungs-projekten zum Thema Geologie tätig. Dann zweiter Bildungsweg mit Englisch sowie Physik/Chemie für Lehramt an der Privaten Pädagogischen Hochschule Linz. Nach 6 Jahren als Lehrerin an einer AHS in Steyr, ist sie  Lehrende in Linz in der Ausbildung von Lehrkräften an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Forschungstätigkeit zum Thema Forschendes Lernen, Motivation und Kreativität im naturwissen-schaftlichen Unterricht. Durch zahlreiche Reisen in Nepal und Indien sowie mehrere  Studienaufenthalte (Tanzunterricht) in Indien besteht ein enger Bezug zur indischen Kultur. Die Adoption zweier indischer Mädchen (2009), sowie einige innige Freundschaften in Indien und Österreich, die daraus entstanden sind, vertieften das Interesse und die enge Verbundenheit mit Indien.









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